Wissen die eigentlich, wo ihre Züge sind?

Gestern ging ein schweres Gewitter über dem Ruhrgebiet nieder. Im Raum Bochum/Essen wütete das Wetterereignis besonders heftig. Wie schon im Frühjahr riss es zahlreiche Bäume nieder. Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Denn einige der Bäume fielen auf die Bahnstrecke zwischen den beiden Städten. Zudem fielen an einigen Stellen auch die Oberleitungen auf die Strecke. Im Bochumer Stadtteil Wattenscheid wurde dabei sogar ein Regionalzug schwer beschädigt. Das Fahrzeug brannte teilweise aus.

Kein Wunder, dass der Verkehr unübersichtlich läuft. Die Reisenden müssen weiter mit Beeinträchtigungen rechnen, heißt es im nüchternen Deutsch der Bahn. Besonders betroffen ist der Fernverkehr, der zwischen Dortmund und Düsseldorf umgeleitet wird. Aber auch der Regionalverkehr ist noch betroffen. Erst am Mittag sollen alle Strecken wieder befahrbar sein.

Es ist also ratsam, sich vor der Abfahrt über das Fahren oder Nichtfahren seines Zugs zu informieren. Das ist gar nicht so einfach. Denn – und das soll heute meine Kritik sein – die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) berücksichtigt die Nichtfahrt nicht. Alle Züge werden angezeigt, selbst wenn sie gar nicht fahren. Das ist ein schlechter Witz. Denn damit ist die elektronische Fahrplanauskunft im Moment unbrauchbar.

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