Übers Pendeln und den Nahverkehr im Ruhrgebiet
Die persönliche Verspätungsbilanz der Nahverkehrshelden kann sich in dieser Woche sehen lassen. Nur an drei Tagen der Woche mit der Bahn im Nahverkehr des Ruhrgebiets unterwegs, sammelte sich schnell ein dreistelliger Minutenbetrag an.
Während am Montag und Dienstag der Regionalzug für die persönlichen Verspätungen verantwortlich war, lag es am Freitag mal wieder an der Kulturlinie 107. Sie trudelte mit satten 12 Minuten Verspätung an der Haltestelle ein. Dann musste sie an der Haltestelle "Heinrich-König-Platz" ungewöhnlich lange auf die Weiterfahrt zum Hauptbahnhof warten. An Ende rollte sie um "fünf nach Halb" in den Bahnhof ein.
Vier Minuten vorher war der Regionalzug in Richtung Dortmund abgefahren. Die bereits auf der Fahrt entworfene Alternative über Essen zu fahren, zerschlug sich leider sofort. Auch vom Regionalexpress 2 waren leider nur noch die Rücklichter zu sehen.
Warten auf die S2, die immer um ":19" und ":59" am Hauptbahnhof Gelsenkirchen abfährt. Leider war die S-Bahn um 8:59 mal wieder hoffnungslos überfüllt.
Ärgerlich und unverständlich ist, dass der Fahrplan in Gelsenkirchen hat auf der wichtigen West-Ost-Verbindung zu dieser Zeit einfach eine Lücke hat. Grund ist der seltsame S-Bahn-Takt, die hier nicht alle 20 Minuten fährt. Sie "fällt" in Gelsenkirchen um ":39" - vermutlich wegen des Regionalexpress 3 um ":31" - einfach aus. Komisch nur, dass genau in der Lücke - um ":41" und ":56" - gleich zwei Züge nach Münster rollen, die meist ziemlich leer sind.
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