Manchmal muss man einfach wieder umdrehen

veröffentlicht am 25.01.2010, 11:03

Eigentlich hatten die Nahverkehrshelden gehofft, dass der Winter langsam ein Ende nehmen würde. Doch weit gefehlt. Pünktlich zum Start der Woche kehrte der Winter zurück und sorgte im Ruhrgebiet für ein Verkehrschaos. Und die Nahverkehrshelden waren mit dem Auto unterwegs.

Am späten Sonntag Nachmittag hatte der Schneefall eingesetzt. Doch eigentlich war es dazu etwas zu warm. So blieb der Schnee als pamipge Matsche am Boden liegen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit fror dieser Schneematsch fest. Es bildete sich eine fast durchgängige Eisschicht, die im Laufe der Nacht von einer wunderschönen Pulverschneeschicht abgedeckt wurde.

Damit hatte der Wettergott die Zutaten hervorragend für ein Verkehrschaos gemischt. Trotzdem wollten es die Nahverkehrshelden versuchen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Doch der Versuch schlug kläglich fehl. Denn schon für die rund 10 Kilometer lange Strecke zur Autobahn benötigten sie deutlich mehr als eine Stunde.

Verkehrschaos im Ruhrgebiet
Der erneute Wintereinbruch sorgte für lange Staus

Der Eispanzer unter dem Schnee machte für viele Autofahrer auch leichte Steigungen unüberwindlich. Laster stellten sich quer. Fahrgemeinschaften versuchten vergeblich, ihre Gefährte über kleine Hügel zu schieben. Es bildeten sich lange Staus. In ihnen blieben einige Fahrzeuge liegen, weil ihre Fahrer die Tanks leer gefahren leer gestanden hatten.

Endlich auf der Autobahn angekommen ging dann gar nicht mehr. Auf der A40 staute sich der Verkehr auf allen Spuren. Für die Strecke zwischen Essen-Frillendorf und Essen-Kray gingen weitere gut 20 Minuten drauf. Vor den Nahverkehrshelden lagen jetzt nur noch rund 30 Kilometer. Im Radio stieg die Zahl der Unfallmeldungen stetig an.

Zum Glück können sich die Nahverkehrshelden ihre Arbeitszeit recht flexibel einteilen. Also fiel die Entscheidung, im Homeoffice zu arbeiten. Nach weiteren 65 Minuten war dies endlich erreicht. Es bleibt die Erinnerung an eine 22 Kilometer lange Autofahrt, die fast 2 1/2 Stunden Zeit in Anspruch nahm.

Bisher kommentiert:


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Der-Pendler
Tuesday, den 26. January 2010 um 07:05
Ja, das war eine lustige Schlittenfahrt. Ich habe auch überlegt, mich wieder ins Bett zu legen. Ging aber nicht.
2
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speachless
Wednesday, den 15. December 2010 um 10:37
Der Schnee und die unterschiedlichen Winterbedingungen überraschen uns immer wieder, egal ob man mit der Bahn, dem Auto oder per pedes unterwegs ist, es wird plötzlich vieles schwieriger. Auch das geht vorbei!


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