Die unendliche Geschichte mit der eurobahn

veröffentlicht am 07.01.2010, 08:47

Gestern berichtet der Westen vom 30. Geburtstag des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Der Westen hat zu diesem Jubiläum Ereignis seine Leser befragt. Das Fazit der Leser ist einfach. Für den Komfort eines Einheitstickets, das von Düsseldorf bis Hamm Gültigkeit hat, leben die Pendler in Deutschland größten Ballungsraum seit 30 Jahren mit „Pünktlichkeits-Offensiven” oder „Herbst-Offensiven”, mit „Zielnetzen 2015”, die so wohl auch 2030 nicht realisiert sein werden, zahlreichen Verspätungen und schlechten Anschlüssen.

Darüber hinaus ist der Artikel aber mal wieder wegen seiner Kommentare interessant. Denn dort berichtet eine Leserin mit den Namen "mondsteinchen" davon, dass der RE3, der gestern um 6:29 ab Gelsenkirchen in Richtung Düsseldorf fahren sollte, ersatzlos ausgefallen sei. Nach der Wahrnehmung des "mondsteinchen ist die Mehrzahl der Fahrgäste auf den eine Stunde später folgenden Zug ausgewichen. Denn wie "mondsteinchen berichtet, war dieser nach ihrem Gefühl viermal so voll wie üblich.

Dumm nur, dass die Züge der eurobahn ja immer noch nicht die versprochene Länge haben. Denn die eurobahn bedient die Strecke des RE3 zwischen Hamm und Düsseldorf weiterhin mit den vierteiligen Versionen des Stadler FLIRT-Triebwagens. Die von der eurobahn eigentlich vorgesehenen fünfteiligen FLIRT-Triebwagen haben vom Eisenbahn-Bundesamt bisher nicht die notwendige Zulassung erhalten.

An den Erlebnissen des "mondsteinchens" sieht man, dass die zur Zeit genutzten Züge der eurobahn dem Kundenansturm nicht gewachsen sind. Schon im "Normalbetrieb" sind die Auseinandersetzungen um einen guten Platz eine Nahkampf-Variante. Wir sind gespannt, wie sich dieses Drama fortsetzen wird, wenn mit dem Ferienende "endlich" wieder der normale Kundenzuspruch zu beobachten sein wird.

Bisher kommentiert:


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Der-Pendler
Friday, den 08. January 2010 um 06:36
Stell Dich nicht an. Lies mal, wie das in London funktioniert. Dagegen ist das doch im RE3 wahrscheinlich ein lahmer Zock!
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S
Thursday, den 14. January 2010 um 18:19
Naja, immerhin versucht die Eurobahn etwas und fährt zum Teil mit zwei Zugteilen. Dumm nur, dass das der Zug um 6:29 nach Dortmund ist und nicht der Zug um 7:29! Um 6:29 ist das ein Tanzsaal und um 7:29 wird es kuschelig eng!
Das versteht Keiner!
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Älekay
Thursday, den 11. February 2010 um 13:33
ganz ehrlich, als Fahrgast hat man einen Anspruch auf beförderung und nicht auf den Sitzplatz. Zugausfälle kommen überall vor.
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Anonymous
Thursday, den 11. February 2010 um 20:00
Da hast Du schon recht. Aber es kann nicht sein, dass der VRR mit unseren Geldern und den massig Steuerzuschüssen, die da unsere Beförderung subventionieren, bei einem Anbieter sagen wir mal 100 Plätze bestellt und über inzwischen zwei Monate nur 50 Plätze zur Verfügung gestellt werden.
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Evelyn
Tuesday, den 25. May 2010 um 08:31
Hey, es tut sich doch was. Offenbar hat die Eurobahn jetzt eine Lösung für zu volle Züge gefunden. Die Lockführer maßen sich einfach an Leute aus der Bahn zu werfen. Von Beförderungspflicht halten die offenbar nicht viel.
Ich war jedenfalls dabei als am Samstag 22.05.2010 einem jungen Pärchen die Weiterfahrt ab Paderborn Ri. Hamm verboten wurde. Die hatten ihre Chucks auf dem Sitz geparkt (was ich btw. auch doof finde!) aber sie deshalb gleich rauszuwerfen...Das war schon ziemlich übertrieben.
War übrigens der Typ mit dem widerlichen sächsischen Dialekt (und übrigens bevor mir was unterstellt wird, ich komme auch von dort!)
Jaja die Eurobahn-ein neues Feindbild.
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nahverkehrshelden.de
Wednesday, den 26. May 2010 um 19:43
@Evelyn
Wann soll das gewesen sein? In welchem Zug? Zu welcher Uhrzeit?
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Evelyn
Friday, den 28. May 2010 um 14:21
Das war am 22. Mai (14:16 Uhr ab Paderborn Ri. Hamm). Ich fands wie gesagt recht übertrieben. klar ist es assi die Schuhe auf den Sitz zu stellen. Wenn ich so etwas sehe gehe ich oft selbst zu den Leute und sage was. Andererseits wars trocken und die Turnschuhe waren vermutlich auch nicht schmutziger als ne Arbeitshose oder ein Rucksack, der auf dem Bahnsteig noch auf dem Boden lag...Von dem Fahrer waren spätestens in Hamm jedenfalls alle total genervt.


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