Übers Pendeln und den Nahverkehr im Ruhrgebiet
Von Zeit zu Zeit fahren auch Nahverkehrshelden einmal mit dem Auto zur Arbeit. Heute wurde dies zu einer ganz besonderen Odyssee.
Wegen eines privaten Termins bot es sich an, heute mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Gegen 12 sollten alle Dinge erledigt sein. Dann sollte es zügig nach Dortmund in Büro gehen. Doch ausgerechnet heute war das Ruhrgebiet eine Superstauzone. Von Essen bis Dortmund ging es eigentlich nur im Kriechgang vorwärts. Erst wirkte sich die Vollsperrung der Autobahn 43 in der Nähe von Herne nach einer Massenkarambolage auch auf den Verkehr auf der Autobahn 40 aus.
Dann stockte der Verkehr in Richtung Dortmund endgültig. Im Baustellenbereich der Ortszufahrt Dortmund - kurz vor der SB - hatte ein Fahrzeug Feuer gefangen. Die starke Rauchentwicklung sorgte dafür, dass die Autobahn 40 ebenfalls vollständig gesperrt wurde.
Dies sorgte schnell für den endgültigen Verkehrsinfarkt auf dem Ruhrschnellweg, der in Deutschland mit mehr als 140.000 Auto pro Tag zu den Straßen mit dem höchsten Verkehrsaufkommen zählt. Ein Ausweichen über die Autobahnen 43, 44 und 45 war nicht mehr möglich. Schließlich hatten Auto und Fahrer sich gerade erst am Kreuz Bochum vorbei gestaut als nun endgültig gar nichts mehr ging.
Nach viel Standzeit und mit einiger Mühe gelang es schließlich doch, in Dortmund-Kley die Autobahn zu verlassen. Durch Barop und andere Ecken, die man als Zugereister nicht kennt, führte der Weg zu B54 und ins Büro. Fazit: Mit der S-Bahn wäre das nicht passiert!
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