Pappkarton statt Beutel bei Eurowings – Qualität ist anders!

Ich war die Tage mal wieder mit Eurowings unterwegs. Im Smart-Tarif gibt es dort einen Snack. Der wurde bisher immer in einem Beutel gereicht. Offenbar hat die Fluggesellschaft den Snack im Beutel in den Ruhestand geschickt. Denn am Wochenende gab es stattdessen einen Snack im Pappkarton.

Snack im Beutel ist Geschichte, der neue Snack bei Eurowings kommt im Pappkarton – aufgenommen am 31.03.2017

Zum Snack gehörten – wie bisher – ein Sandwich, ein Wasser und eine Süßigkeit. Doch mein Eindruck war, dass auch alles eine Nummer kleiner als bisher ausfiel. Beim Sandwich kam zudem noch eine – auf meinem Flug – bescheidene Qualität hin zu. Das Käse-Sandwich schmeckte pappig. Die Kräuterbutter, mit der das Sandwich beschmiert war, sah sogar richtig ekelig aus. Müsste ich das Sandwich bewerten, würde ich ihm eine glatte sechs – ungenügend – geben.

Das Wasser war bisher immer von Rosbacher und vermittelte damit wenigstens ein gewissen Qualitätsgefühl. Jetzt war das Wasser von einer mir völlig unbekannten Marke und schmeckte öde wie Leitungswasser. Dazu war es nicht mehr in einer kleinen Flasche, sondern in einem Tetrapack eingepackt. Das ist ziemlich unpraktisch und führte nicht nur bei mir dazu, dass mir ein Teil des Wasser auf die Hose lief.

Qualität ist irgendwie anders!

Das paßte alles zum Eindruck des Pappkarton, der – im Vergleich zum bisher gereichten Beutel – ziemlich billig wirkt. Und vermutlich auch günstiger als die bisherige Lösung nicht. In der Beschaffung und, weil er weniger Platz benötigt, auch in der Distribution. Auf dem Rückweg habe ich mir dann den Snack gespart und auf den angebotenen Pappkarton verzichtet.

Im Inneren, das Bekannte – nur mit weniger Qualität

Mal losgelöst von der Frage, ob so ein Snack bei einem Flug innerhalb Europa überhaupt notwendig ist, dieser neue Snack bei Eurowings ist als Argument für den Aufpreis des Smart-Tickets, das ansonsten immerhin der Premium-Economy-Stufe der Eurowings-Mutter Lufthansa entspricht, untauglich.

Schon der Pappkarton sieht aus, als ob bei der Produktion besonders günstiges Recycling-Papier aus einer “DDR”-Restpoduktion aufgebraucht wurde. Das Sandwich schmeckte, wie es aussah, und das Wasser landete im unpraktischen Tetrapack teilweise auf der Hose. Offensichtlich hat sich Lufthansa mit ihrer Tochter Eurowings endgültig in den Markt der Billigflieger verabschiedet.

So ist Geiz nicht geil! Dabei bleibt das bisherige Image von Qualität zum günstigen Preis auf der Strecke. Der Snack im Beutel war immer genauso so unkonventionell wie sympathisch. Zudem eigneten sich die Beutel prima zum Mitnehmen. Denn ich nutze die gern als Reisehelfer für Kabel oder Objektive. Der neue Snack im Pappkarton ist eine Zumutung.

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