Übers Pendeln und den Nahverkehr im Ruhrgebiet
Obwohl bereits Mitte September, konnten wir hier im Ruhrgebiet gestern einen sommerlich schönen Tag erleben. Bei deutlich mehr als 25 Grad lies es sich am Dortmunder Hauptbahnhof herlich auf den Regional Express nach Gelsenkirchen warten. Doch beim Einsteigen glaubte ich meinen Sensoren kaum. Lief im Zug etwa die Heizung?
Ja, auf vollen Touren stellte mein Kollege Thorsten sofort fest. Unfaßbar, draußen ist Hochsommer und hier im Zug lief die Heizung so stark, dass man seinen Fuß nicht auf die Alukiste unter dem Fenster, die wohl irgendwie zur Heizungsanlage gehört, stellen konnte, ohne Verbrennungen zu befürchten. Interessant übrigens, dass der Regler über der Tür auf "Kalt" stand. Trotzdem lief die Heizung auf vollen Touren und heizte den Innenraum auf gefühlte 50 Grad auf.
Kurz vor Mengede lies sich endlich der Schaffner im Großraum sehen. Sofort stürmten alle Mitreisenden auf den Mann ein. Widerwillig machte er sich schließlich an einer Schalttafel, die sich im Vorraum des Klos befindet, zu schaffen. Und tatsächlich blieb der heiße Luftstrom aus der Heizung einige Zeit aus. Dank der offenen Fenster stellte sich kurze Zeit später immerhin eine leichte Linderung ein.
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