„Flying B“ statt „Spirit of Ecstasy“

veröffentlicht am 10.05.2011, 22:39

Von Zeit zu Zeit juckt es auch den Nahverkehrshelden in den Fingern. Dann überlegen Sie, vom Zug zurück ins Auto zu steigen. So könnte man nebenbei auch die eigene Sammlung der gefahrenen Fahrzeuge um ein weiteres Modell erweitern. Doch das ist gar nicht immer einfach. Denn vor einer Kaufentscheidung wollen die Kosten abgewogen werden. Kaufpreis, Steuerrechner und ggf. auch durch einen KFZ Versicherungsvergleich.

Zum Comeback von Paul Tracy, der kürzlich wieder einmal in ein Lenkrad der IndyCar Series griff, ist den Nahverkehrshelden eine Geschichte über den Kanadier eingefallen. Tracy begann seine Motorsport-Karriere im Kart. Wie wir, wenn wir unseren Nachwuchs-Helden samt Sportgerät zu den Strecken bringen, stand auch Familie Tracy einst vor der Frage, wie man ein Kart transportiert. Man wählte den Rolls-Royce, der dazu mit einer Anhängerkupplung ausgerüstet wurde.

Die gedankliche Vorstellung dieses Gespanns fasziniert. Trotzdem ist eines der Fahrzeuge mit der legendären Figur auf dem Kühler für die Nahverkehrshelden keine Überlegung wert. Viel interessanter wäre ein Bentley, waren die Fahrzeuge mit dem fliegenden „B“ doch fast 70 Jahre lang die Sportmodelle aus dem Hause Rolls-Royce.

Im Sommer 1931 ging die von Walter Owen Bentley gegründete Firma Bentley Motors Ltd. Konkurs. Rolls-Royce griff zu und kaufte die Restbestände der Firma, um sportliche Ableger seiner Modelle als Bentley zu verkaufen. Doch gelang viele Jahre nur schleppend. Zeitweilig wurde sogar überlegt, keine neuen Bentley mehr anzubieten.

Erst 1980, als Rolls-Royce den Bentley Mulsanne vorstellte, erholte sich der Absatz der Marke Bentley. Das Schwestermodell des Rolls-Royce Silver Spirit wurde im Wesentlichen über die Motorleistung verkauft. Rolls-Royce bezeichnet die Motorleistung seiner Modelle traditionell als „ausreichend“. Für den Bentley Mulsanne sprach man von einer Leistung von „ausreichend plus 50 %“.

Frühe Bentley Mulsanne werden inzwischen für deutlich unter 10.000 € angeboten und können bald mit einem H-Kennzeichen bewegt werden. Ohne dieses Kennzeichen fallen dank des 6,75 Liter großen Leichtmetall-V8 Kfz-Steuen von weit mehr als 1.000 € pro Jahr an. Wie viel die Risikoträger der Versicherungswirtschaft für den Bentley Mulsanne berrechnen, muss leider offen bleiben. Denn im Vergleichsrechner von check24 wird das schöne Stück leider nicht gelistet. Dort kennt man nur den unter der Regie von Volkswagen, die Wolfsburger kauften Bentley 1998, produzierten Nachfolger.

Bisher kommentiert:


1
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Jörg
Wednesday, den 11. May 2011 um 12:53
Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?
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Tom
Wednesday, den 15. June 2011 um 07:53
Doch! Einmal Öko-Sau spielen, solange es noch geht ;-)
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Carley
Friday, den 15. July 2011 um 13:22
Your article perfectly shows what I ndeeed to know, thanks!
4
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akku Medion MD 96544
Thursday, den 15. September 2011 um 05:09
it's like flying in the sky, as you post, isn't it?


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