Übers Pendeln und den Nahverkehr im Ruhrgebiet
Eine Dienstreise hat länger gedauert und die nächste U-Bahn vom Hauptbahnhof zur Haltestelle in der Nähe der Wohnungstür fährt erst in 50 Minuten, da springt man schnell in ein Taxi, um nicht nach Hause zu laufen.
Eigentlich ist das keine große Geschichte. Die Strecke beträgt weniger als zwei Kilometer. Offensichtlich ist das ein Grund für einige Taxifahrer, um Meter zu schinden. Statt auf dem den direkten Weg über die Zeppelinallee in die Feldmark zu fahren, versuchen Sie den Umweg über die Ringstrasse zu wählen. Damit kann man die Strecke auf 3,2 Kilometer "verlängern". Dies entspricht einer Verlängerung des Wegs um statte 60% und somit auch eine deutliche Steigerung des Beförderungsentgelts.
Interessant wird es, wenn man den Fahrer beim Verlassen des Hauptbahnhofs darauf hinweist, dass das Linksabbiegen hier doch wohl unnötig ist. Schließlich geht es, wenn man jetzt geradeaus über die Kreuzung fahren würde, auf ziemlich direkten Weg nach Hause. Je nach "Anstand" und Kreativität des Fahrers folgen auf diesen Hinweis Antworten wie:
oder
Immerhin wird so auch die Nutzung eines Taxis zu einem Erlebnis, das hier für einen Blogbeitrag gut ist. Denn offensichtlich sind die Erlebnisse, die die Nahverkehrshelden in Gelsenkirchen bei rund der Hälfte unser in den vergangenen zwölf Monaten unternommenen Taxifahrten gemacht haben, keine Einzelfälle. Denn wie der ADAC heute unter der Überschrift "Schwarze Schafe trüben das Bild" berichtet, gehören weite Umwege, Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 47 Stundenkilometern, Rotlichtverstöße und ungepflegte Taxis zum Erlebnis "Taxi" wohl inzwischen dazu. Eine Geschichte übrigens, die auch im Westen gern aufgenommen wurde.
Wie kann man es ändern? Die Nahverkehrshelden gehen vom Hauptbahnhof inzwischen in solchen Fällen nach Möglichkeit wieder zu Fuß nach Hause. Das hat viele Vorteile: Man kann auf dem Weg prima abschalten und vermeidet einen Betrugsversuch.
Mit Autogas können Sie fast für die Hälfte pendeln, denn der Liter Autogas kostet nur circa 70 Cent. Inzwischen führen übrigens mehr als 3000 Tankstellen in ganz Deutschland Autogas in ihrem Angebot. Weiteres Sparpotential bieten Energiesparreifen, wie Sie zum Beispiel im Goodwheel.de Reifenshop finden, sowie natürlich eine Kfz-Versicherung mit Online-Service. Weitere Spartipps - nicht nur für Pendler - finden Sie regelmäßig bei 1300ccm.de, Ihrem Online-Magazin rund um Oldtimer, Youngtimer und automobiles Kulturgut.
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