Übers Pendeln und den Nahverkehr im Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet ist nicht unbedingt für seine Landwirtschaft bekannt. Trotzdem kann man sich hier auf den Strassen manchmal über Trecker oder andere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge ärgern. Denn zwischen Bochum-Wattenscheid und Essen sind diese Fahrzeuge tatsächlich Alltag.
Und trotzdem ist das, wovor der größte deutsche Automobilclub heute warnte zum Glück hier nicht sehr wahrscheinlich. Denn der ADAC wies heute daraufhin, dass ab Mitte September in den Alpen die traditionellen Almabtriebe anstehen. Und da müsse man mit längeren Wartezeiten rechnen. Denn nicht bei allen Almabtrieben würden Umleitungen zur Verfügung stehen.
Die Meldung weist im Übrigen darauf hin, dass die Almabtriebe bei den Bergvölkern durchaus auch für Auftrieb sorgen. Denn besonders in Tirol und im Allgäu gibt es zu dieser Gelegenheit viele Festumzüge. Der ADAC rät daher den Autofahrern, sich rechtzeitig zu informieren.
Kritiker könnten hier anmerken, dass sich der wohl größte Verein der Welt mit dieser Meldung unter dem Deckmantel einer Reiseempfehlung vielleicht etwas zu fürsorglich um seine Mitglieder kümmert. Denn die Meldung klingt irgendwie, als ob man den Lesern einen Hinweis geben möchte, wo es in den nächsten Wochen einen leckeren Humpen zu heben gibt.
Uns als Flachlandbewohnern fiel beim Lesen dieser Pressemitteilung spontan die Erweiterung eines Kalkhofe-Klassikers ein.
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