Der eigene Abfahrtmonitor für zu Hause & unterwegs

Ihr kennt ja bestimmt die großen Monitore in den großen Bahnhöfen, wo die aktuellen Abfahrten usw angezeigt werden. Was viele nicht wissen: Die kann sich jeder selbst basteln.

Beispiel Duisburg HBF

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Und das geht quasi für jeden Bahnhof in Deutschland. Wie geht das?

Geht einfach auf aseier.de und dort kann man den Bahnhof aus einem Dropdown auswählen, sogar noch nen paar Parameter auswählen und fertig ist die persönliche URL

DB Regio ist im 21. Jahrhundert angekommen

Es gibt ja schon seit Jahren einen Twitter Account der DB Regio NRW, nur das dieser lange still lag. Seit Ende 2013 kamen ja dann wieder nach und Nach mehr Infos darüber (ich berichtete). Aber mittlerweile ist dieser täglich von 6-22 Uhr von sogenannten Streckenagenten besetzt die fleissig alles mögliche über den regionalen Schienenverkehr twittern (Natürlich nur für DB Linien). Egal ob Fahrzeugstörung, Verspätungskürzung, Ausfall, Umleitung oder Freigabe eines ICE, die Infos kommen hier meist recht Fix. Top Service, Weiter So!

DB Regio NRW auf Twitter

Beispiel der Tweets
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Aber nicht nur das. Man kann sich als Pendler seit letzter Woche auch bei einem WhatsApp Broadcast für seine Linie/Linien anmelden. Sobald was auf deiner Linie passiert, kommt per WhatsApp eine Nachricht. Das ganze geht ganz einfach. Auf der Webseite eine Linie auswählen, Benachrichtigungszeitraum auswählen (Mo-Fr oder täglich), sowie Handynummern eingeben. Man bekommt dann eine Handynummer angezeigt, die Mann z.B. Streckenagent S2 nennt und schickt eine xbeliebige Nachricht dorthin und schon läuft der Service, der sich auch wieder löschen lässt. Nur muss man für jede Linie einen eigenen Kontakt / Chat anlegen. Aber nichts desto trotz ein Super Service, denn wer schaut noch regelmäßig auf Twitter, zumal da ja ganz NRW drin steht

Anmeldung und Abmeldung hier DB Regio Streckenagent NRW

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Jetzt fehlt nur noch, das Eurobahn auch nachzieht.

  • Veröffentlicht in: Bahn

Denn Sie wissen nicht, was sie tun

Heute hatte ich mal wieder einen Termin in Mannheim. Der Weg ist eigentlich keine große Sache. Wenn ich um 7 Uhr in Essen in den Zug steige, bin ich um 9:23 vor Ort. Mit dem Auto schaffe ich das nicht. Zudem hat die Bahnfahrt den großen Vorteil, dass ich auf dem Weg noch etwas arbeiten kann.

Was will man mehr?

Selbst die Pünktlichkeit der Verbindung war bisher in der Regel in Ordnung. Ich bin die Strecke in den vergangenen Wochen rund zehn Mal gefahren. Zumindest auf dem Hinweg war ich bisher meist pünktlich – bis heute. Wobei ich heute ausnahmsweise erst um 9:23 in Essen abfuhr. Prompt blieb mein Zug, der ICE 27, im Bahnhof Siegburg einfach stehen. Der Grund seien Störungen im Betriebsablauf. Ein anderer Zug wäre im vor uns liegenden Streckenabschnitt liegengeblieben.

Kann passieren! Sicherlich, 10 Minuten vergingen, 20 Minuten vergingen, der Zug stand. Mehrfach gab es die Info, dass unser Zug gleich abfahren würde. Doch das passierte nicht. Auch nach fast einer Stunde noch nicht. Zwischendurch sorgte für Verwunderung, dass andere Züge unseren stehenden Zug einfach passierten. Sie fuhren einfach an uns vorbei. Keine Ahnung, warum sie in Richtung Frankfurt in den für uns versperrten Streckenabschnitt einfahren durften.

Nur wir fuhren einfach nicht. Inzwischen war mehr als eine Stunde rum und ich stand immer noch in Siegburg. Na toll! Doch jetzt kam Bewegung in die Sache. Auch wenn unser Zug zunächst weiter unverrückt im Bahnhof Siegburg stand. Doch die freundliche Stimme aus dem Lautsprecher empfahl uns, wechseln Sie mal besser in den nachfolgenden Zug. Das brachte nun zumindest die Passagiere in Bewegung.

Sie stürmten aus dem Zug, raus auf den Bahnsteig und verschwanden im Tunnel, um auf einem anderen Bahnsteig auf einen anderen Zug zu warten. Ich blieb sitzen. Denn eigentlich wollte ich ursprünglich mit dem nachfolgenden Zug fahren. Doch dort war, als ein vor einer Woche die Fahrt buchte, keine Sitzplatzreservierung mehr möglich.

Ich blieb daher optimistisch. Irgendwann wird ja wohl auch mein Zug fahren und ich sollte mich nicht irren. Denn das tat der Zug schneller als gedacht. Fast direkt, nachdem rund 90 Prozent der Reisenden den Zug verlassen hatten, schlossen sich unsere Türen. Ohne weiteren Kommentar setzte sich unser Zug in Bewegung.

  • Veröffentlicht in: Bahn

Berlin is calling

In der kommenden Woche muss ich für einen geschäftlichen Termin nach Berlin. Ein paar Tage später gleich noch mal. Das ist eine interessante terminliche Häufung, denn zuletzt war ich tatsächlich vor vier oder fünf Jahren in der Hauptstadt. In Paris war ich alleine in diesem Jahr schon fünfmal. So haben sich die Blickwinkel verschoben.

Heute vor 25 Jahren war Berlin der Mittelpunkt der Welt. Ein Vierteljahrhundert wirkt beim Blick in die Zukunft endlos. Beim Blick in die Vergangenheit ist das Ergebnis schon nicht mehr so eindeutig. Wo ist bloss die ganze Zeit geblieben? Das wurde mir heute auch schmerzlich bewusst, als in unserem Auto-Blog auf den 9. November 1989 zurückblickte.

Ich mag klare Worte! Stoppt mal bitte einer den Schwachsinn der GDL!

Gestern verschickte die Deutsche Bahn eine Pressemitteilung zum erneuten Streik der GDL. Selten habe ich so klare Worte von einem Unternehmen gelesen. Denn in der Meldung heißt es:

Mit ihrer 50-stündigen Streikankündigung über das komplette Ferienwochenende hat der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky jedes Maß verloren. „Die GDL läuft Amok“, erklärte die DB am Freitag und verwies darauf, dass am Samstag und Sonntag in rund der Hälfte der Bundesländer die Schulferien beginnen oder zu Ende gehen. Ohne Not würden Millionen von Menschen die Ferien verdorben nur wegen Machtgelüsten. Immer deutlicher werde, dass es nicht um die Interessen der Lokomotivführer gehe, sondern um Allmachtsphantasien eines Funktionärs.

Die Bahn, die in diesem Streik auch aus meiner Wahrnehmung heraus, das Opfer ist, bringt es damit auf den Punkt. Es ist in der Tat nicht nachvollziehbar, dass die GDL trotz vorliegender Angebote der Bahn zu Gehaltserhöhungen und Arbeitszeitreduzierungen lieber den Streik wählt.

Diese Gewerkschaft missbraucht das Streikrecht und nimmt erneut ein ganzes Land in Geiselhaft! Es wird Zeit für die Politik diesen Blödsinn, der unsere Volkswirtschaft massiv schädigt, zu unterbinden!

Wissen die eigentlich, wo ihre Züge sind?

Diese Meldung in der Elektronischen Fahrplanauskunft (EVA) ist ein Offenbarungseid

Gestern ging ein schweres Gewitter über dem Ruhrgebiet nieder. Im Raum Bochum/Essen wütete das Wetterereignis besonders heftig. Wie schon im Frühjahr riss es zahlreiche Bäume nieder. Das blieb nicht ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Denn einige der Bäume fielen auf die Bahnstrecke zwischen den beiden Städten. Zudem fielen an einigen Stellen auch die Oberleitungen auf die Strecke. Im Bochumer Stadtteil Wattenscheid wurde dabei sogar ein Regionalzug schwer beschädigt. Das Fahrzeug brannte teilweise aus.

Kein Wunder, dass der Verkehr unübersichtlich läuft. Die Reisenden müssen weiter mit Beeinträchtigungen rechnen, heißt es im nüchternen Deutsch der Bahn. Besonders betroffen ist der Fernverkehr, der zwischen Dortmund und Düsseldorf umgeleitet wird. Aber auch der Regionalverkehr ist noch betroffen. Erst am Mittag sollen alle Strecken wieder befahrbar sein.

Es ist also ratsam, sich vor der Abfahrt über das Fahren oder Nichtfahren seines Zugs zu informieren. Das ist gar nicht so einfach. Denn – und das soll heute meine Kritik sein – die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) berücksichtigt die Nichtfahrt nicht. Alle Züge werden angezeigt, selbst wenn sie gar nicht fahren. Das ist ein schlechter Witz. Denn damit ist die elektronische Fahrplanauskunft im Moment unbrauchbar.

  • Veröffentlicht in: Bahn

Oh, nein, nicht schon wieder! Die GDL will wieder das Streikrecht missbrauchen

Bei der Bahn stehen mal wieder Streiks vor der Tür. Es kotzt mich an, dass die Zwergengewerkschaft Gewerkschaft der Lokführer (GDL) regelmäßig die Fahrgäste als Geiseln nimmt. Denn nach dem Auslaufen einer „Friedensvereinbarung“ mit der wesentlich größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat die GDL ihren „Zuständigkeitsbereich“ einseitig ausgedehnt. Bisher nur für die Vertretung der Lokführer zuständig, nimmt sie sich nun auch anderem fahrenden Personal der Bahn an. Also den Schaffnern und den Bedienungen in den Bistro-Wagen. Damit „vertritt“ die GDL jetzt fast doppelt so viele Menschen wie zuvor.

Die Bahn versuchte in der vergangenen Woche vergeblich, mit beiden Gewerkschaften eine Fortsetzung der bisherigen Zuständigkeitsvereinbarungen zu erreichen. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber bezeichnete das Platzen der Gespräche als Rückschritt. Warf der GDL vor, die Gespräche absichtlich herbeigeführt zu haben.

GDL-Chef Claus Weselsky scheint in der Tat wenig Interesse an einer Einigung zu haben. Denn natürlich will er die neue Klientel von den eigenen „Leistungen“ überzeugen. Und für die Stammmitgliedschaft fordert er nicht nur fünf Prozent mehr Lohn, sondern auch zwei Stunden weniger Arbeitszeit pro Woche. Womit sich das Volumen der Forderung auf über zehn Prozent beläuft. Bei allem Verständnis, aber womit ist das zu rechtfertigen?

Wie in der Vergangenheit kündigt die GDL an, für die Durchsetzung ihrer Forderung streiken zu wollen. Sie wird also wieder Millionen Pendler in Geiselhaft nehmen. Wird der Wirtschaft schaden. Und das Image der Bahn beschädigen. Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Denn im Fernverkehr setzten Busse der Bahn immer stärker zu. Angst vor Streiks wird noch mehr Kunden in die Busse treiben. Womit sich die GDL indirekt als Werbeargument für die Konkurrenz der Bahn erweist.

Und die Politik schaut tatenlos zu!

Denn um die Pläne der Regierung, die Verhandlungszuständigkeit in Betrieben automatisch der großen Gewerkschaft zuzuordnen, ist es verdächtig still geworden. Sicherlich ist das verfassungsrechtlich ein schwieriges Thema. Aber auch Verfassungen lassen sich ändern. Und im Sinne der Pendler wäre es zu begrüßen, wenn die Politik endlich den Mut hätte, auch mal ein schwieriges Thema anzugehen. Denn sonst hat das mit den Erpressungen der GDL nie ein Ende!

  • Veröffentlicht in: Bahn

Nein Danke, die Lokfüher wollen mal wieder streiken,

Es ist wieder so weit! Die Gewerkschaft der Lokführer droht mal wieder mit Streiks. Für Spiegel Online hat das, was die Splittergewerkschaft seit Jahren treibt, schon länger nichts mit Arbeitnehmervertretung zu tun. Heute hält SPON das Wirken der Gewerkschaft für einen Ego-Trip ihres Vorsitzenden Claus Weselsky. Ein Artikel, der sicherlich bei vielen Streikopfern Zustimmung findet.

  • Veröffentlicht in: Bahn

Schulbusse

In den meisten Städten im Revier sind Sie nicht weg zu denken. Castrop-Rauxel und Dortmund verzichten auf Schulbusse und setzen auf die sogenannten Verstärkungsfahrten oder E-Linien.

Diese werden dann aber nicht immer durch die DSW21 gestellt sondern durch andere Bus Unternehmen. Ich habe das Vergnügen regelmäßig mit so einem Bus zum Bahnhof zu fahren…
Sagen wir es mal so: Die Busse sind alt, es klappert scheppert an allen Stellen, Fahrzielanzeige und Entwerter sind defekt oder nicht vorhanden und irgendeine Marderart scheint sich auf die Gummischoner der Stangen spezialisiert zu haben. Die Fahrer tragen in Erwartung einer Panne direkt einen Blaumann und schauen immer grimmig drein. Ich weiß nicht ob das zum Unterhaltungsprogramm gehört, aber die Fahrten sind immer sehr „nervös“.

Dazu kommt das Phänomen, das sich alle Schüler zwischen vorderer und hinterer Tür tummeln und man im Heck des Bus noch 4 freie Sitzplätze findet.

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